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 Software für den Highscreen Handy Organizer und andere Minimal-PCs

 


    Keines der hier vorgestellten Programmen ist ein Spezialprogramm für den Handy-Organizer. Alle Programme wurden für normale PCs geschrieben. Sie sind besonders für DOS-PCs mit wenig Arbeits- und Disk-Speicher geeignet, wie PC / XT und andere DOS-Palmtops, wie z.B. die HP LX - Reihe.


    Download:  RAMDISK   (Copyright unbekannt)

    Auf dem Handy Organizer gibt es weniger Disk-Speicher als Hauptspeicher (außer man hat Speicherkarten installiert). Da liegt es nahe, etwas vom Hauptspeicher als weitere RAM-Disk abzuknabbern. Die Größe der RAM-Disk kann ohne zu booten verändert werden. Aber Vorsicht: Im Gegensatz zur vorinstallierten RAM-Disk (TM8886) geht der Inhalt dieser RAM-Disk bei jedem Booten verloren !  Die Dateigrößen sind sensationell:
    Speicherbedarf

      Disk:    1536 Byte (3 Cluster !!!),
      RAM:  Device-Treiber 512 Byte, der Hauptspeicherbedarf der RAM-Disk ist ca. 2500 Byte größer als der als Disk nutzbare Speicher.


    Download:  CURSOR15  (Public Domain, mit Assembler Source)

    LCD - Displays haben selten guten Kontrast. Wer keine Lust hat, den Cursor zu suchen, weil er nur aus einer Linie besteht, kann den Cursor per TSR dauerhaft zu Blockcursor machen. Im Zip-Archiv sind vier verschiedene Ausführungen. Ich benutze cursor.com; der braucht dann:

      Disk:    215 Byte (1 Cluster)
      RAM:  208 Byte (also fast nix)


    Download:  TSRIX  (Freeware)

    Nicht alle speicheresidenten Programme (TSR), wie z.B. cursor.com oder click.com (s.o) , haben eine Funktion, sich selber aus dem Arbeitsspeicher zu entladen. Diese beiden kleinen Programme können das. Man lädt zunächst tsri.com (selbst ein TSR) und danach ein oder mehrere andere TSR. Ruft man dann  tsrx.com auf, werden alle nach tsri.com geladenen TSR und tsri.com selber aus dem Arbeitsspeicher entfernt. Das geht sogar in mehreren Schichten, wenn tsri mehrmals geladen wurde.

      Disk:   tsri.com = 342 Byte, tsrx.com = 467 Byte (zusammen 2 Cluster)
      RAM:  1664 Byte (für tsri.com)


    Download:  TSR  (Public Domain)  >neu 18.09.00<

    Macht dasselbe wie TSRIX, es wird aber nur aus eine Datei benötigt (tsr.com). Vorteil: tsr.com benötigt nur einen Cluster. Nachteil: Hinweise und Dokumentation in Englisch und weniger Info's während der Programmausführung.

      Disk:   tsr.com = 505 Byte (1 Cluster)
      RAM:  1200 Byte


    Link: ANSI; Homepage von haftmann#software (ANSI ist Freeware)  >neu 06.06.01<

    Inden meisten Fällen braucht man keinen ansi-Treiber. Wenn ein Programm jedoch viele eckige Klammern ausgibt, wo eigentlich Farbe sein sollte, ist er nötig. Ansi.sys von MsDOS 6.22 ist 9.082 Byte groß und muss in der config.sys geladen werden. Ansi.com von Henrik Haftmann ist 1.371 Byte groß und kann ohne zu booten geladen und entladen werden. Auf der Homepage gibt's noch einige andere schöne Sachen.


    Link: KEYBW; Homepage von Horst Schaeffer  (KEYBW ist Freeware)

    Wie bei Microsoft üblich, geht auch der deutsche Tastaturtreiber von Ms-DOS sehr großzügig mit dem Arbeitsspeicher um. Im Handy-Organizer belegt die Version von Ms-DOS 5.0 satte 6.208 Byte. Das Programm von Horst Schaeffer belegt nur 512 Byte. Außerdem lassen sich Tastenbelegungen mittels einer Textdatei selber definieren. Ich benutze KEYBW auf einem 386/25 Laptop. Dort fehlt die Taste mit den Zeichen "<" und ">". Die erzeuge ich jetzt mit Strg + G und Strg + K.


    Link:  PACO; Homepage von Horst Schaeffer 
    (PACO ist Teil des Programmpakets HORST 3.1; HORST ist Freeware)

    Befinden sich viele kleine Dateien auf einem Laufwerk, wird jedes Mal der "Cluster-Überhang" verschwendet. Angenommen, die Clustergröße beträgt 512 Byte. Das ist z.B. auf 3,5 Zoll HD-Disketten oder beim Laufwerk E: des Handy-Organizers der Fall. Eine Datei mit einer Größe von z.B. 600 Byte belegt zwei Cluster, das sind dann 1024 Byte; Verlust=424 Byte.
    Mit PACO kann man mehrere COM-Dateien zu einer COM-Datei zusammenfassen. Damit werden die beschriebenen Verluste vermieden. Nichts gibt's umsonst: Die Sammeldatei wird ca. 300 Byte + 14 Byte für jedes enthaltene Programm größer als die Summe der enthaltenen Dateien. Anschließend kann man diese Sammeldatei jedoch packen, am besten mit aPack. PACO selber wird zum Ausführen der Sammeldatei dann nicht mehr benötigt.


    Link:  Volkov-Commander; inoffizielle deutsche VC-Seite  (VC ist Shareware)

    Der Volkov-Commander (VC), ein sehr guter Shareware Norton-Commander-Clone; DAS schweizer Offiziersmesser für den DOS-PC. Dateien kopieren, löschen, verschieben, einsehen, editieren, suchen, Speicher-Info, eigene Menüs, Point and Shoot, .... Wenn das Ding Editor-Blockbefehle, internes Archivhandling und ein Link-Funktion hätte, wäre er perfekt. Für den Handy-Organizer ist die aktuelle Version 4.xx die richtige. Inzwischen arbeitet der Programmierer an der Version 5.

    TIP: Ist "vc.com" gepackt dauert die Rückkehr zum VC nach Aufruf externer Programme länger. Das kann man verhindern, indem man im Menü "Options" den Punkt "Memory allocation" deaktiviert. Der VC bleibt dann komplett im Speicher (resident mit 76.592 Byte statt 13.248 Byte). Programme, die dann nicht mehr ausreichend Speicher zur Verfügung haben, startet man mit Shift-Enter, dann wird wieder alles bis auf 12.720 Byte freigegeben.

    Auf dem Handy-Organizer bracht man nur "vc.com" und sinnvollerweise die "vc.ini". Selbst erstellte Menüs (Aufruf über Taste F2) sind in der "vc.mnu" definiert. Für point and shoot (Schnellstart von Programmen mit dazugehöriger Datendatei) stehen dei Definitionen in der "vc.ext".

    Zur Anregung kann man die vc.ini, vc.mnu und vc.ext downloaden (vcini.zip), die ich extra für den VC erstellt habe. Aber ACHTUNG: Nach jedem RacePen Aufruf werden alle Dateien gelöscht, die das Programm anlegt. Mich nerven die; wen's stört, kann's ändern.


    Download:  FILE-MAVEN 3.5   (Freeware)

    Der Datenaustausch mit Interlink geht ja eigentlich ganz gut. Auf dem großen PC installiert man sinnvollerweise Interlink, auf dem Handy-Organizer Interserver. Auf dem großen PC hat man dann mehr oder wenige zusätzliche Laufwerksbuchstaben -Geschmackssache-.
    Doof wird's mit Windoof 95. Bei jedem Start wird die Festplatte durchvibriert. Zu allem Übel läuft bei mir der Datenaustausch unter Windoof 95 nicht. Erst sieht alles gut aus; wenn man den Handy-Organizer dann bootet wird die RAM-Disk formatiert (klasse !).
    Meine Lösung ist File-Maven. Das Programm war mal Shareware ist jetzt Freeware. Es ist ein Zwei-Fenster-Dateimanager mit paralleler und serieller Link-Funktion (Datenaustausch über die serielle oder parallele Schnittstelle). Die Tastenbelegungen sind nicht NC-kompatibel -schade-. Auf dem Handy-Organizer benötigt man nur die Datei "fmhost.exe" (Dateigröße 39.680 Byte (78 Cluster); gepackt mit aPack 16.928 Byte (34 Cluster). Jetzt flutscht es auch unter Win95 und ohne zusätzliche Laufwerksbuchstaben.


    Download:  ZIP 2.21  (Freeware)  >neu  20.12.02<

    Dieses Programm bittte nicht mit mit dem ZIP-Kompressionsprogramm verwechseln. Hier geht es um Dateitransfer über die Schnittstellen. Mit der Version 2.21 haben sich zwei interessante Neuerungen ergeben: Das Programm ist nun Freeware (vorher Shareware) und es unterstützt jetzt auch den Parallelport. Ich konnte das Programm auf mit UPX (s.u.) auf 12.177 Bytes packen. Es werden dann 24 Cluster verbraucht. Der Datentransfer klappt auch unter Win98. Eine echte Alternative zu File-Maven.

    Im ZIP-Archiv befindet sich von mir erstellte Volkov-Commander Menüdatei (vc.mnu). Sie zeigt, wie man den Dateitransfer komfortabel in den Volkov-Commander integrieren kann.


    Download:  DIET 1.45  (Freeware)

    Diet kann ist zuerst ein Packer für ausführbare Dateien. Aber Diet kann mehr. Als TSR geladen, packt es auch Datendateien und Programme mit internen Overlays. Die Daten können weiterhin wie gewohnt benutzt werden. Ich bevorzuge Diet gegenüber "Realtime" Packern (Stacker, Drivespace, Jam, usw.), weil diese vom Programmumfang meist größer sind, virtuelle Laufwerke erzeugen und vor allem weil, sie Clustergrößen von min. 4.096 Byte erzeugen.

    Außerdem gibt es eine deutsche Hilfedatei für die Version 1.44. Mit dabei ist ein TSR-Steuerprogramm.
    Download:  DIETGER  (Freeware)


    Link:  aPACK Download-Seite  (Freeware für privaten Gebrauch)

    Ein Packer für ausführbare Dateien (*.exe und *.com) wie z.B. PKLite oder LZExe. Der hier packt allerdings bedeutend besser und wird noch weiterentwickelt. Die Packraten sind sogar besser als bei anderen aktuellen EXE-Packern, wie WWP 3.05 oder PKSmart. Der Volkov Commander 4.01 wird z.B. von 65.056 Byte (128 Cluster) auf 44.487 Byte gepackt (87 Cluster); man spart also 41 Cluster*512 Byte = 20.992 Byte Disk-Speicher. Kein Licht ohne Schatten: Der Programmaufruf dauert jetzt ca. 4 Sekunden statt 1 Sekunde ungepackt.

    Gepackt wird auf dem "großen PC"; die Packergebnisse sind für den Kleinen. Das Packprogramm ist dann nicht mehr erforderlich.


    Link:  UPX-Homepage  (Freeware)

    Noch ein Packer für ausführbare Dateien. UPX braucht mindestens einen 386'er zum Packen, die gepackten Programme laufen auf allen PCs. Packt manchmal besser als aPack. Packt auch Win95/98 EXE-Dateien ! UPX wird wie aPack noch weiterentwickelt.
    Der Volkov-Commander 4.01 konnte 65.069 auf 44.030 Byte gepackt werden (86 Cluster). Die Version 4.05 des Volkov-Commanders ist inzwischen 65.090 Byte groß. Offenbar wurde eine magische Grenze für COM-Dateien überschritten und UPX bricht mit einer Fehlermeldung ab.


    Download:  COMPACK 5.1  (Shareware)

    Der schnellste Packer für ausführbare Dateien. ComPack 5.1 packt nicht so dicht wie aPack und UPX (aber immer noch besser als PKLite). Die Entpackgeschwindigkeit ist jedoch extrem schnell. Der Handy-Organizer ist kein Pentium. Bei einer im Original 300 kB großen Datei kann das Aufrufen bei aPack/UPX schon mal 8 - 12 Sekunden dauern. ComPack schafft's in 4 Sekunden.


    Download:  COMPACT 1.05  (Freeware)

    COMPACT ist der Spezialist für zum Packen kleiner COM-Dateien. Die maximal sinnvolle Dateigröße liegt nach Angaben des Autors bei ca. 2 kB. Die Packrate ist nicht so hoch, wie bei den zuvor besprochenen Programmen. Die Entpackroutine ist dafür nur 82 Byte groß. Damit lassen sich auch noch kleinste Utilities packen.

    Klaus Peichl programmiert in Assembler. Er hat noch einige andere geniale Programme auf Lager. Unbedingt die Homepage von Klaus Peichl besuchen!


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